Ultraschalldiagnostik

Ultraschalldiagnostik

Ultraschalldiagnostik ist eine schnelle, ungefährliche und sehr empfindliche Methode zur Erkennung von Strukturen unterhalb der Körperoberfläche.

Die Schallwellen dringen nach Abgabe aus dem Schallkopf unter die Haut ein. Ähnlich eines Echolotes werfen die Schallwellen einen Reflex überall dort, wo sie auf eine Änderung der Gewebedichte treffen. Dieser Reflex ist, je nach Gewebebeschaffenheit auf die der Schall getroffen ist, unterschiedlich stark und wird vom Schallkopf nach Austritt aus der Haut wieder aufgenommen. Der Computer berechnet aus der Stärke des Reflexes ein Graustufenbild, welches auf dem Bildschirm angezeigt wird.

Im HNO-Bereich können so sehr gut Halsweichteile, Lymphknoten, Speicheldrüsen, Halsgefäße, Hautveränderungen im Kopf-Halsbereich, Nasennebenhöhlen, Zunge und Kehlkopf untersucht werden.

Frühzeitig und schnell können krankhafte Prozesse somit sichtbar gemacht werden. Für Operationen im Halsbereich ist eine unerlässliche Voruntersuchungsmethode in der Planung. Außerdem kommt sie in der Nachsorge nach Therapie gutartiger und bösartiger Tumore im Kopf-Halsbereich zum Einsatz.

Nasennebenhöhlen

Bei Problemen mit den Nasennebenhöhlen kann eine Ultraschalluntersuchung die Ursache zeigen. Das Verfahren ist besonders risiko- bzw. nebenwirkungsarm, da keine Röntgenstrahlen verwendet werden.

Halsweichteile

Bei Schwellungen des Halses, Schluckbeschwerden, Vor- und Nachsorgeuntersuchungen im Rahmen von Kopf-Hals-Erkrankungen ist die Ultraschalluntersuchung Ausgangspunkt für weitere Untersuchungen.

Farbdoppler-Sonografie der Halsweichteile

Hierbei werden bewegliche Anteile wie z.B. rote Blutkörperchen farbig wiedergegeben.