Operative Schnarchtherapie

Operative Schnarchtherapie

Nach Klärung der Schnarchursache und Ausschluss anderweitiger konservativer Schlaf- und Schnarchtherapien bzw. Unverträglichkeit von Schlafmasken stehen ausgewählte operative Massnahmen zur Verfügung.

Nasenmuscheloperation

Eine weitere Ursache für eine behinderte Nasenatmung aber auch Schnarchen ist die Nasenmuschelvergrößerung.

Die Nasenmuscheln sind in der Nase befindliche Schwellkörper. Ihre Hauptfunktion sind die Anfeuchtung und Erwärmung der eingeatmeten Luft zur besseren Verträglichkeit in der Lunge.
Durch Entzündungen, Allergien aber auch Medikamente kann es zur dauerhaften Vergrößerung kommen, so dass die Atmung durch die Nase stark eingeschränkt ist. Die Folge ist häufig eine verstärkte Mundatmung, was auch ein nächtliches Schnarchen begünstigt.
Sind konservative Methoden erfolglos, kann eine Verkleinerung der Oberfläche durch Reduktion des Gewebes unter der Schleimhaut zu einer geringeren Einengung der Nasengänge und somit zu einer verbesserten Nasenatmung führen mit möglichst geringer Schädigung der Hauptfunktion, da die Schleimhaut nur gering beeinträchtigt wird.

Weichgaumenstraffung /-versteifung und Gaumenzäpfchenverkleinerung

Ein schlaffes Gaumensegel ist eine häufige Ursache für das Schnarchen. In örtlicher Betäubung wird dieses bei der Weichgaumenstraffung versteift.
Außerdem kann das Gaumenzäpfchen verkleinert werden, um mehr Platz zu schaffen.

Zungengrundreduktion

Eine weitere Ursache für das Schnarchen kann ein zu großer Zungengrund sein, der mittels einer Operation verkleinert wird.