Eingriffe am Hals und Kopf

Eingriffe am Hals und Kopf

Hierzu gehört neben der Verletzungsversorgung, die Entfernung von Lymphknoten und anderer Tumore, Speicheldrüsenoperationen und auch der Luftröhrenschnitt. 

Versorgung von Verletzungen

Verletzungen der Haut sollten innerhalb kürzester Zeit (in der Regel max. 6 Stunden) versorgt werden, bevor die körpereigene Wundheilung einsetzt. Somit ist eine weitgehende Rekonstruktion der vorherigen Form ohne starke kosmetische Einschränkung möglich.

Lymphknotenentfernungen

Entfernung auffälliger Lymphknoten ist häufig zur Klärung der Ursache erforderlich.

Halszysten- und -fistelentfernungen

Mediane und laterale Halszysten bzw. -fisteln sind Anlagestörungen, welche operativ entfernt werden sollten, da häufige Entzündungen aber auch selten Entartungen drohen.

Entfernung von Tumoren inkl. Rekonstruktion von Gewebedefekten

Tumore können gut oder bösartig sein. Eine Klärung ist nur durch vollständige Entfernung (mit Rekonstruktion der Form) und feingewebliche Untersuchung möglich.

Nach Operation entstehen gelegentlich größere Hautdefekte, die eine aufwendige Gewebeverschiebung zur Defektdeckung erforderlich machen.

Speicheldrüseneingriffe – Ohrspeicheldrüse (Parotis) – Unterkieferdrüse (Submandibularis)

Speicheldrüsenentfernung kann bei wiederholten Entzündungen, Tumore aber auch symptomatischer Steinbildung in der Drüse erforderlich sein.

Luftröhrenschnitt – Tracheotomie

Ein Luftröhrenschnitt ist häufig ein Notfalleingriff bei akuter Luftnot.

Narbenkorrekturen

Nach Operationen kann es durch Wundheilungsstörungen auch zu unschönen, die Ästhetik störenden Narben, kommen. Diese können in weiteren Operationen aufgelöst und somit korrigiert werden.